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AppSense Application Manager PDF Drucken E-Mail
AMAppSense Application Manager schützt die Benutzerumgebung vor unerwarteten Aktivitäten, wie etwa nicht genehmigten Anwendungen oder anderen unvorhersehbaren Benutzeraktionen. Zudem können Softwarelizenzen verwaltet werden.

Mit AppSense Application Manager werden nicht genehmigte und unbekannte Anwendungen mit minimalem administrativem Aufwand am Endgerät des Benutzers verwaltet. Unerwünschte Aktivitäten – ob schädlich oder gutartig – werden verwaltet; hierdurch wird eine sichere und vorhersehbare Benutzerumgebung gewährleistet. Softwarelizenzen in Mehrbenutzerumgebungen können mit Application Manager überwacht und gesteuert werden.

Vorteile

  • Schutz vor unbefugten und unbekannten Anwendungen verbessert die Sicherheit und verringert die Wartungskosten am Endpunkt
  • Anwendungszugriff mit dynamischer Deaktivierung je nach Benutzerkontext gewährleistet die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien
  • Einblick in Benutzeraktivitäten ermöglicht optimierten Anwendungseinsatz im gesamten Unternehmen
  • Einhaltung der Microsoft-Lizenzbestimmungen 

Wichtige Funktionen

  • Vertrauenswürdige Besitzer

    Standardmäßig dürfen nur Anwendungsdateien, die einem Administrator oder dem lokalen System gehören, ausgeführt werden. Die Vertrauenswürdigkeit der Besitzer wird durch Lesen der NTFS-Zulassungen jeder Datei ermittelt, für die ein Ausführungsversuch unternommen wird. Application Manager sperrt automatisch jede Datei, deren Besitzer nicht ermittelt werden kann, wie zum Beispiel Dateien auf Nicht-NTFS-Laufwerken, Wechsellaufwerken oder an Speicherorten im Netzwerk. Es besteht die Möglichkeit, die Ausführung dieser Dateien zuzulassen, indem man sie entweder als zugängliche Objekte definiert oder eine selbstautorisierende Benutzerregel konfiguriert. Die Liste der vertrauenswürdigen Besitzer kann in Anpassung auf jede Umgebung konfiguriert werden.

  • Benutzer-, Gruppen- und Geräteregeln

    Sie können die Anwendungszugänglichkeit erweitern, indem Sie Regeln auf Grundlage von Benutzername, Gruppenmitgliedschaft, Computer oder Verbindungsgerät anwenden. Zugängliche und verbotene Objekte werden in jeder Regel angegeben, die auf Basis der Betriebsumgebung des Benutzers auf eine Benutzersitzung angewandt wird.

  • Selbstautorisierung

    Application Manager-Regeln ermöglichen es einem Administrator, veränderliche Niveaus der Sicherheitskontrolle nach Benutzer, Gruppe oder Gerät zu delegieren. Standardmäßig werden alle Benutzer durch vollständige Sicherheitsregeln verwaltet, welche die Anwendungsnutzung auf die von einem Administrator genehmigten Anwendungen beschränken. Das Sicherheitsniveau des selbstautorisierenden Benutzers erlaubt es bestimmten Benutzern, zu entscheiden, ob autorisierte Anwendungen ausgeführt werden oder nicht. Die Entscheidung und anschließende Nutzung der selbstautorisierenden Anwendung wird vollständig geprüft.

  • Digitale Signaturen

    Alle Regeln zur Anwendungskontrolle können durch die Überprüfung von SHA-1-Signaturen zusätzlich gesichert werden. Auf diese Weise wird die Sicherheit in Bereichen erhöht, in denen mit NTFS-Berechtigungen nur ein relativ geringer oder gar kein Schutz implementiert werden kann, oder auch für Anwendungen auf Nicht-NTFS-formatierten Laufwerken. Ein Assistent für digitale Signaturen ermöglicht die einfache Erstellung und Pflege langer Listen mit digitalen Signaturen.

  • Auditing

    Ereignisse werden von Application Manager gemäß der Standardkonfiguration für die Ereignisfilterung ausgegeben und direkt in einem lokalen Dateiprotokoll oder dem Windows-Ereignisprotokoll aufgezeichnet. Alternativ können Ereignisse auch zum Auditing über den Client Communications Agent (CCA) an das AppSense Management Center weitergeleitet werden.

  • Windows Scripting Host

    Alle Windows Scripting Host (WSH)-Skripts, wie z. B. VBS werden in Bezug auf Konfigurationsregeln validiert. Dies stellt sicher, dass Benutzer nur genehmigte Skripts aufrufen können, wodurch die Gefahr der Einführung von WSH-Skripts, die Viren oder schädlichen Code enthalten, beseitigt wird.

  • Batchdateien

    Erlaubt Benutzern nur die Ausführung autorisierter Batchdateien, wobei der Zugriff auf die Eingabeaufforderung für Benutzer gesperrt ist.

  • Registrierungsdateien

    Erlaubt Benutzern nur die Ausführung autorisierter Registrierungsdateien, wobei der Zugriff auf regedit.exe für Benutzer gesperrt ist. Dies schützt das System und die Benutzerregistrierung vor unerwünschten oder böswilligen Änderungen.

  • Selbstextrahierende ZIP-Dateien

    Bietet die Möglichkeit, Dateien in selbstextrahierenden ZIP-Dateien zu identifizieren und mit einem integrierten Extraktionsmodul sicher zu extrahieren. Der Kennwortschutz für ZIP-Dateien wird bei jedem Komprimierungsgrad unterstützt.

  • Ausschließlicher Audit-Modus

    Mit dieser Funktion werden alle Ausführungsanforderungen überwacht, und die Nutzung nicht autorisierter Anwendungen wird erkannt, jedoch nicht unterbunden. Mit dieser Funktion kann entweder ein einzelner Benutzer, eine Benutzergruppe oder das ganze System unauffällig überwacht werden. Die Ergebnisse der überprüften Anwendungsnutzung werden mithilfe der Regelanalyse und erfassten Ereignisinformationen angezeigt.

  • Lizenzkontrolle

    Benutzer-, Gruppen- und Geräteregeln ermöglichen die effektive Durchsetzung von Unternehmenslizenzbestimmungen durch Begrenzung der ausführbaren Unternehmensanwendungen. Geräte, die mit Terminalservern eine Verbindung herstellen, können so eingeschränkt werden, dass nur bestimmte netzwerkbasierte Anwendungen ausgeführt werden. Dadurch verringert sich die Anzahl der Lizenzen, die für Client Access License (CAL)-Software benötigt wird.

  • Drag & Drop-Funktion

    Die Application Manager-Konsole hilft bei der Verwaltung langer Dateilisten und unterstützt die Drag & Drop-Funktion aus Windows Explorer. Mit der Drag & Drop-Funktion können auch mehrere Objekte zwischen verschiedenen Regeln innerhalb der Konfiguration verschoben werden.

  • Anwendungseinschränkungen

    Anwendungseinschränkungen können die Anzahl der Instanzen einer Anwendung, die ein Benutzer gleichzeitig ausführen kann, beschränken.

  • Configuration Profiler

    Der Configuration Profiler ermöglicht Administratoren die Erstellung von Berichten zu lokal oder in der zentralen Datenbank gespeicherten Konfigurationen. Allgemeine Berichte werden zur Unterstützung von Auditing- und Compliance-Zwecken erstellt, wie zum Beispiel Sarbanes-Oxley oder HIPAA. Für bestimmte Benutzer, Anwendungen und Geräte können auch benutzerspezifische Berichte erzeugt werden, die bei der Fehlerbehebung in großen Konfigurationen hilfreich sind.

  • Windows Installer
    Validiert alle Windows Installer-Dateien (MSI und MSP) in Bezug auf Konfigurationsregeln. Dies stellt sicher, dass Benutzer nur genehmigte Installationen und Patches ausführen können..
 
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