| Datenverlust in der Wolke ist keine Ausnahme |
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| Geschrieben von: Roger Althaus |
| Montag, den 09. Mai 2011 um 07:47 Uhr |
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In Sachen Sicherheit sollten Kunden, laut den Datenrettungsspezialisten Kroll Ontrack, Cloud-Anbietern genauer auf die Finger schauen. Den Datenrettungsspezialisten von Kroll Ontrack haben in letzter Zeit verstärkt Anfragen wegen Datenverlusten in virtualisierten oder Cloud-basierten Infrastrukturen erreicht. Auch die aktuellen Sicherheitsvorfälle bei grossen Cloud-Anbietern zeigen, dass Unternehmen nicht davon ausgehen können, dass ihre Daten in einer Cloud hundertprozentig sicher sind. Kroll Ontrack empfiehlt daher, unter anderem die Service-Level-Agreements vorab nicht nur auf die garantierte Verfügbarkeit, sondern auch hinsichtlich der Desaster-Recovery-Massnahmen genau zu prüfen. "Es tut uns leid, aber zuletzt waren alle unsere Anstrengungen ihre Datenträger manuell wiederherzustellen, erfolglos. Die Hardware hat dermassen versagt, dass wir die Daten auch mit forensischen Methoden nicht mehr wiederherstellen konnten.“ Mit diesen Worten entschuldigte sich ein grosser Cloud-Anbieter vor Kurzem bei einem seiner Kunden für einen massiven Datenverlust. Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, Datenrettung als integralen Bestandteil in die Desaster-Recovery-Strategie aufzunehmen, auch und gerade wenn Unternehmen Daten in die Cloud auslagern. Denn vor menschlichen und technischen Fehlern ist auch die ausgereifteste Infrastruktur nicht gefeit. Wer Daten in die Cloud auslagert, gibt Unternehmenswissen physikalisch aus seinen Händen. Laut Kroll Ontrack sollen Unternehmen drauf achten welche Prozesse und Garantien Ihr Cloud Provider neben den Standard Service Level Agreements für den Desaster-Recovery-Fall anbietet:
Die Data-Recovery-Strategie ist aber nur eines von mehreren Kriterien, nach denen Unternehmen ihre Cloud-Dienstleister prüfen sollten. Auch folgende Fragen sollten bei der Auswahl unbedingt beachtet werden:
Quelle: www.it-markt.ch
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